Was ist überhaupt Karate? Karate-Do ist eine japanische Kampfkunst

Kara-te, die leere Hand, bezeichnet die Kunst des Kampfes mit der leeren Hand. (kara = leer, nackt, unbewaffnet; te = Hand; Do = der Weg)
Do, als philosophisches Prinzip (Weg; wichtiger japanischer Begriff in der traditionellen japanischen Kultur), bedeutet eine Art zu leben: Nicht aggressiv aber verteidigungsbereit, und vor allem ein ständiges Streben nach Vervollkommnung im Training, wie im Leben.
Karate-Do ist ein hervorragendes Mittel, um eine überdurchschni1liche Fitness und Körperbeherrschung zu erlangen, die koordinativen Fähigkeiten zu schulen und Stress abzubauen. Regelmässiges Training fördert die Gesundheit, die Beweglichkeit, sowie das Selbstvertrauen und führt zu aktivem positiven Denken. Karate kann von allen Menschen, in jedem Alter, ausgeübt werden. Besonders Kinder werden in ihrer Entwicklung ganzheitlich positiv beeinflusst. Aus diesem Grund ist Karate auch eine anerkannte J&S Disziplin.
Ist Karate für mich geeignet? Karate-Do für alle Altersgruppen

Karate ist für Kinder
Kinder können ihren Bewegungsdrang ausleben, müssen sich aber gleichzeitig mit den dem Karate eigenen Verhaltensregeln (Disziplin, Aufmerksamkeit) zurechtfinden lernen. An Turnieren lernen Sie spielerisch mit Sieg und Niederlage umzugehen. Dank separaten Trainingsgruppen für Kinder von 8 bis 14 Jahren können wir gezielt auf unsere jüngsten Mitglieder eingehen.
Karate ist für Jugendliche
Jugendliche müssen lernen, sich in den sozialen Strukturen und dem Leistungsdruck der Erwachsenenwelt zurechtzufinden. Karate hilft Druck ab- und Resilienz aufzubauen. An Turnieren können sich motivierte Wettkämpfer mit Gleichaltrigen messen.
Karate ist für Erwachsene
Erwachsene Neueinsteiger können viel bewegungsmotorische Fähigkeiten aufbauen. Karate ist individuell (jeder feilt an seiner Technik) und bietet trotzdem Gelegenheit zur Aktivität in einer Gruppe (Training, Clubanlässe, etc.).
Weshalb Karate – oder – was bringts? Karate-Do als ganzheitlicher Ansatz

Karate fördert die körperliche Fitness.
Charakteristisch für den Shotokan-Stil sind die tiefen Stellungen im Training. Sie dienen dazu kraftvolle und dynamische Bewegungen zu entwickeln. Beim Karate werden Arme und Beine für Angriffs- und Abwehrtechniken eingesetzt. Diese Techniken müssen sehr schnell, unterstützt durch richtiges Atmen und mit optimalem Timing, durchgeführt werden. Beweglichkeit, Schnelligkeit, Kraft, Reaktionsvermögen, Koordinationsfähigkeit – kurzum die körperliche Fitness – werden durch regelmässiges Training verbessert.
Karate fördert den Geist.
Regelmässiges Training fördert das Selbstvertrauen, führt zu aktivem positivem Denken und hilft Stress abzubauen. Die Wirksamkeit der Techniken setzen voraus, dass Karatetreibende ihr Können verantwortungsvoll einsetzen. Sie lernen die Auswirkungen ihrer Aktionen schrittweise kennen und sind so in der Lage, Verantwortung für Trainingspartner, im Ernstfall sogar für Kontrahenten zu übernehmen.
Karate bietet eine Möglichkeit zum sportlichen Wettkampf.
Dank beharrlichem Training sind Karatekas in der Lage, mit voller Wucht ausgeführte Angriffe millimetergenau zu stoppen. Dies ermöglicht attraktive Wettbewerbe im freien Kampf (Jyu-Kumite) ohne hohes Risiko für Verletzungsgefahr.
Eine andere, anmutige Wettkampfform heisst Kata. Eine Kata stellt einen Kampf gegen mehrere imaginäre Gegner dar. Die Korrektheit der Technik, die rhythmische und realitätsnahe Ausführung werden bewertet.
Die Geschichte Karate-Do Ursprung & Philosophie

Karate ist eine Kampfkunst, deren Ursprünge auf etwa 500 Jahre n.Chr. zurückgehen. Chinesische Mönche, die keine Waffen tragen durften, entwickelten im Laufe der Zeit aus gymnastischen Übungen eine spezielle Kampfkunst zur Selbstverteidigung. Diese Kampfkunst galt auch als Weg zur Selbstfindung und Selbsterfahrung.
Shotokan ist der weltweit am meisten verbreitete Karate-Stil. Charakteristisch für den Shotokan-Stil sind die tiefen Stellungen im Training. Sie dienen dazu kraftvolle und dynamische Bewegungen zu entwickeln. Das Shotokan-Karate wurde um die Jahrhundertwende 1900 von Gichin Funakoshi begründet und später von seinem Sohn und verschiedenen japanischen Meistern weiterentwickelt.
Bis heute noch spiegelt sich im Karate-Do die fernöstliche Philosophie wider. Übersetzt bedeutet «Karate-Do» so viel wie «der Weg der leeren Hand». Im wörtlichen Sinne bedeutet das: Der Karateka (Karatekämpfer) ist waffenlos, seine Hand ist leer.
Mit «Kara» (leer) ist aber auch ein ethischer Anspruch verbunden. Danach soll der Karateka sein Inneres von negativen Gedanken und Gefühlen befreien, um in allem, was ihm begegnet, angemessen handeln zu können.
Wo wir herkommen Chronik
Die Anfänge des Karate in Winterthur
Sensei (Meister) Koichi Sugimura, heute 8. Dan, wohnte in Winterthur und unterrichtete im Karate- und Budoclub Winterthur.
Im November des selben Jahres bestand Frau Annemarie Pfeiffer aus dem Karate- und Budoclub Winterthur als erste Person in der Schweiz die Prüfung zum 1. Dan nach den Richtlinien der Japan Karate Association (JKA).
Heinz Engel und Jürgen Stutterich, damals beide Trainer in Schaffhausen, konnten als Trainer in Winterthur gewonnen werden. Kurze Zeit später stiess Heinz Bolanz dazu.
Winterthur gründet zusammen mit Lenzburg und Schaffhausen den Karateverband Swiss Karate-Do Renmei (SKR).
Heinz Engel, Jürgen Stutterich und Heinz Bolanz gründen den neuen Karateclub Shotokan Winterthur. Ab Herbst findet das Training im Keller des Schwingklubs Winterthur statt. Im Dezember werden die ersten Vereinsstatuten unterzeichnet.
Heinz Engel besteht die Prüfung zum 2. Dan. Heinz Bolanz legt die Prüfung zum 1. Dan ab.
Heinz Engel nimmt an der JKA-Weltmeisterschaft in Japan teil.
Der Club wird nationale Spitze
Der Club kann auf eine solide Basis von jungen Nachwuchskämpfern zählen:
Felix Rinderer, Daniel Pfenninger, Juan Ortiz, Ruedi Guadagnini, die Gebrüder Kurt und Rolf Vollenweider, Dong Hee Cha, Franco Valente und Rudi Ganna erkämpfen sich manchen Spitzenplatz an nationalen Turnieren.
Felix Rinderer ist Mitglied des SKR-Nationalkaders.
Heinz Engel und Felix Rinderer verunglücken beim Deltasegeln tödlich.
Die beiden Mannschaften des Karateclubs Shotokan belegen bei der Zürcher Kantonalen Meisterschaft die Plätze 1 und 2!
Im Sommerlager besteht Daniel Pfenninger die Prüfung zum 1. Dan. Ein halbes Jahr später folgen Ruedi Guadagnini und Juan Ortiz. Die drei Jungen Danträger leiten das Training im KC Shotokan. Sensei Sugimura unterrichtet aber immer noch regelmässig in Winterthur.
Diesem Umstand ist es zu verdanken, dass Winterthur Karatekas des Schweizer Nationalkaders aus Zürich, und Koblenz und sogar Spitzenkaratekas aus dem süddeutschen Raum anzieht. Davon profitieren die starken Winterthurer Nachwuchskämpfer.
Zum Gedenken an Heinz Engel und Felix Rinderer findet das 1. Turnier um den Engel und Rinderer Karate-Cup statt.
Winterthurer kämpfen in nationalen Kadern
In den 80'er Jahren stellt unser Club eine grosse Zahl von Nationalmannschaftsmitgliedern: Juan Ortiz, Ruedi Guadagnini, Roland Büchi, Thomas Noser, Paolo Girardi vertreten die Schweiz an Welt und Europameisterschaften.
Roland Büchi gewinnt mit der Junioren-Nationalmannschaft Bronze im Mannschaftskampf.
Gegen Ende des Jahrzehnts sind Olivier Meyer, Reto Eberhart und Marco Gubler Mitglied des Nachwuchskaders des SKR.
Juan Ortiz ist über Jahre einer der besten Kämpfer der Schweiz. Er gewinnt die bedeutendsten nationalen Turniere.
Der Karateclub Shotokan wird Vize-Schweizermeister. An der Schweizer Meisterschaft des Teilverbandes SKR erringen Daniel Pfenninger, Ruedi Guadagnini, Juan Ortiz, Gregor Steiner und Roland Büchi den Titel des Mannschaftsmeisters.
Daniel Pfenninger wird neuer Präsident. Der abtretende Präsident, Jürgen Stutterich wird zum Ehrenpräsidenten ernannt.
Ruedi Guadagnini wird Schweizer Meister.
Kinderkarate wird immer populärer. Marcel Wälte baut die erste Kindergruppe des KC Shotokan auf. Sie umfasst bis zu 40 Schüler.
Christoph Studer wird neuer Präsident. Der abtretende Präsident, Daniel Pfenninger, wird zum Ehrenpräsidenten ernannt.
Aus Anlass des 20 jährigen Bestehens organisiert der KC Shotokan ein Vierländer-Turnier mit den Kadern aus Frankreich, Italien, Rumänien und der Schweiz.
Manuela Pilz, Michal Spiller und Roman Blöchliger absolvieren ihre Prüfungen zum ersten Dan und erkämpfen sich Spitzenplätze zu Hauf an nationalen Turnieren.
Manuela Pilz betreut die Kindergruppe. Unter ihrer Leitung gewinnen Kinder-Karatekas des KCS viele Medaillen.
Roman Blöchliger wird Schweizer Jugend-Meister. In der Folge wird er ins Nationalkader berufen.
Das neue Jahrtausend
Das veränderte Freizeitverhalten, Trendsportarten usw. gehen auch am KC Shotokan nicht ganz spurlos vorüber. Besonders die Kindergruppe erfreut sich jedoch nach wie vor grosser Beliebtheit. Etwas schwieriger ist es jedoch, Mitglieder für den Turniersport im zu begeistern.
Roland Büchi wird neuer Präsident. Der abtretende Präsident übernimmt das Amt des Chefs Technik, und der Vorstand wird auf drei Mitglieder verkleinert.
Dank einer schlankeren Organisation, einer höheren Trainingsqualität und einer besseren internen und externen Kommunikation sollen die Mitgliederzahlen gesteigert werden.
Mit internen Kinderturnieren und Vergleichswettkämpfen mit anderen Winterthurer Clubs wurden die Turnieraktivitäten intensiviert.
Flavio Ferlisi besteht am 14.12. die Prüfung zum 1. Dan.
Der Vorstand wird neu bestellt: Mike Bosshardt wird neuer Präsident, Flavio Ferlisi wird Chef Technik und Claudia Ruckstuhl amtet als Chefin Finanzen.
Roman Blöchliger besteht am 18.7. die Prüfung zum 2. Dan. Am 12.12.04 besteht Roland Büchi die Prüfung zum 3. Dan und Richard Reich und Mike Bosshardt die Prüfung zum 1. Dan.
Die Kindergruppe des Shotokan Winterthur hat 2004 an diversen Nationalen Turnieren kontiunierlich gute Leistungen gezeigt.
Reto Anderes besteht die Prüfung zum 1. Dan.
Claudia Ruckstuhl und Philipp Rügger bestehen die Prüfung zum 1. Dan.
Reto Anderes und Mike Bosshardt bestehen die Prüfung zum 2. Dan.
Roland Büchi besteht die Prüfung zum 4. Dan.
Roland Büchi wird neuer TK-Chef, Reto Anderes übernimmt das Amt des Kassiers, Mike Bosshardt bleibt Präsident. Simon Helbling wird Trainer, Philipp Rüeger tritt als Trainer zurück.
Ein klubinternes und ein überregionales Turnier sowie ein Trainingswochenende in den Kerenzerbergen werden durchgeführt. Die neue Homepage geht online.
Ein Klubturnier mit drei befreundeten Dojos, das SKR Frühjahrsturnier sowie der Karatesommerausflug und schliesslich ein Kinder-Elterntraining am Ende des Jahres gehören zu den Highlights in diesem Jahr.
Highlights aus sportlicher Sicht sind die Medaillengewinne (2x Silber, 2x Bronze) an den überregionalen Kinderturnieren und die vermehrte Teilnahme an externen SKR-Trainings. Ein klubinternes Turnier sowie das Herbstfest runden ein aktives Karatejahr in unserem Verein ab.
Daryoush Sangi besteht die Prüfung zum 1. Dan.
Auch dieses Jahr nehmen wir wieder am Frühlingsturnier teil und kehren mit einigen Medaillen (je eine Gold und Silber sowie 4 Bronze) zurück.
Im Februar steht ein grösserer Wechsel bevor. Alle Mitglieder des Vorstandes treten zurück, neu in den Vorstand werden gewählt: Simon Helbling (Kassier), Hanspeter Rütsche (TK Chef, mehrfacher Schweizermeister, ESKA-Vizeeuropameister und 4. an der WSKA-Weltmeisterschaft) und Marc Meienberger (Präsident).
Mit grossem Engagement war es der bisherigen Vereinsführung und den Trainern gelungen eine überaus lebendige Jugendarbeit auf die Beine zu stellen. Das neue Team findet sehr solide technische Leistungen bei den Trainierenden vor. Dafür möchten wir uns herzlich bei den bisher Verantwortlichen für ihre jahrelange, engagierte Vereinsarbeit bedanken.
Die Erfolgsserie an SKR Turnieren geht weiter (2x Gold, 1x Silber und 3x Bronze).
Marc Meienberger besteht im Sommerlager die Prüfung zum 4. Dan.
Wir nehmen an diversen nationalen Lehrgängen teil: Dan-Tag, Zentraltrainings und Kidstrainings in Lenzburg, Jubiläumslehrgang in Richterswil, Osterlager in Mürren und das Sommerlager in Bern.
Unser Verein bekommt eine neue Homepage und ein neues Branding. Alle Klubaktivitäten und -news, wichtige Daten und vieles mehr finden Mitglieder und Interessierte dort.
Stefan Schönenberger besteht im Sommerlager die Prüfung zum 3. Dan.
Simon Helbling schliesst den SKR Trainerlehrgang mit einem Diplom ab und besteht im Dezember die Prüfung zum 1. Dan (Landestraining).
Eine besondere Freude in diesem Jahr sind unsere SKR Gäste im Dojo. Wir hoffen auf viele weitere Gäste in Zukunft!
Neben der Teilnahme an diversen SKR Lehrgängen, Lagern etc. wurde ein Sommerfest, ein Karatelehrgang im WintiTALENT, sowie ein Schnuppertraining für alle Klassen an der Kantonsschule Büelrain organisiert.
Und nicht zu vergessen: Medaillen, Medaillen, Medaillen – herzliche Gratulation an alle Gewinner!
Ganz unverbindlich Das erste Schnuppertraining

Vereinbare noch heute völlig unverbindlich ein Schnuppertraining bei uns. Du kannst Dich ganz einfach über unser Webformular oder direkt mit der Kontaktfunktion anmelden. Probiere Dich in diesem interessanten Lifestyle aus.
Für die ersten Schnuppertrainings ist keine spezielle Ausrüsting erforderlich. Trainingshose und T-Shirt reichen völlig aus.
